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Geschichte der Stadt Dresden

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Dresden im Mittelalter und in der Renaissance

Der Name Dresden geht auf eine slawische Fischersiedlung namens Drezdzany zurück und kann etwa mit „Sumpfwaldbewohner“ übersetzt werden. Dresden wurde 1206 erstmals urkundlich erwähnt und entstand im Zuge der Ostkolonialisation im 12. Jahrhundert, für die mit der Eroberung des slawisch besiedelten Landes zwischen Elbe und Saale und der Gründung der Burg Meißen durch König Heinrich I. 929 die Voraussetzungen geschaffen worden waren.

Die Markgrafen von Meißen wurden seit 1089 in ununterbrochener Folge von Angehörigen der Dynastie der Wettiner gestellt, 1423 kam die Familie mit der Belehnung Markgraf Friedrichs des Streitbaren mit dem Herzogtum Sachsen-Wittenberg in den Rang des Kurfürsten von Sachsen und wurde damit in den elitären Kreis der 7 Königswähler des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation aufgenommen.

1485 kam es zur Aufgabe der alten Residenz Meißen und zur folgenschweren Teilung des Gebietes und der Dynastie in eine kurfürstliche Linie mit Sitz in Wittenberg, das bald darauf zum Hort der lutherischen Reformation wurde, und in eine herzogliche Linie mit Sitz in Dresden. Nachdem als Folge der Reformationskriege die Kurwürde auf die in Dresden ansässige Linie übergegangen war, kam es zu einer ersten großen Blütezeit der Stadt ab Mitte des 16. Jahrhunderts:
Die mittelalterliche Stadt wurde erweitert und mit einer modernen Bastionärsbefestigung umgeben, die schon bestehende Burg zu einer prächtigen Residenz im Renaissancestil ausgebaut und um weitere höfische Bauten ergänzt. Mit der Begründung der Kunstkammer wurde der Grundstein für die heutigen Staatlichen Kunstsammlungen gelegt.


Prachtentfaltung in der Augustäischen Zeit

Nachdem sich Sachsen am Ende des 17. Jahrhunderts von den verheerenden Folgen des grausamen 30jährigen Krieges allmählich erholt hatte, brach mit der Thronbesteigung Friedrich Augusts I. (1694) und seiner nach dem Übertritt zum katholischen Glauben erfolgten Wahl zum König von Polen (1697) die sogenannte Augustäische Zeit an, die unter seinem Sohn Friedrich August II., als König von Polen August III., fortgesetzt wurde. Damals entstanden in Dresden die noch heute stadtbildprägenden Barockbauten wie der Zwinger, die Frauenkirche, die katholische Hofkirche, aber auch die Schlösser der Umgebung wie Moritzburg und Pillnitz. Immense Kunstschätze wurden zusammengetragen und zur Schau gestellt, ausschweifende Feste gefeiert. Der Dresdner Hof wurde zu einem der prunkvollsten Europas, die Residenzstadt erlebte jene Vollendung, die wir in den Veduten des Malers Bernardo Bellotto genannt Canaletto noch heute bewundern. Zu einem jähen Ende dieser glanzvollen Zeit kam es mit dem 7jährigen Krieg, in dem Dresden durch preußisches Bombardement schwere Zerstörungen erlebte und von dessen Folgen sich das Land erst nach mehr als einem halben Jahrhundert erholte.



Rasante Entwicklung im 19. Jahrhundert

Infolge des Eintritts Sachsens in den Rheinbund kam es 1806 zur Erhebung Sachsens zum Königreich durch Napoleon, jedoch im Ergebnis der Völkerschlacht bei Leipzig und des Wiener Kongresses zum Verlust der Hälfte des Gebietes und der Bevölkerung Sachsens zugunsten von Preußen.

Mit den höfischen Bauten Gottfried Sempers erfuhr die Altstadt Dresdens qualitätvolle Ergänzungen, bevor die Stadt von den revolutionären Erhebungen 1848/49 erneut erschüttert wurde. Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war geprägt von rasantem Wirtschaftswachstum, das einherging mit einer starken Erweiterung der Stadt und einer raschen Zunahme der Bevölkerung, die um 1900 die Halbmillionengrenze weit überschritt. Die Ministerialbauten am Elbufer, neue Verkehrswege und Brücken, Fabrikgebäude und Arbeiterwohnviertel aber auch luxuriöse Villenkolonien am Stadtrand veränderten das Erscheinungsbild der Stadt bis zum 1. Weltkrieg.



Zerstörung und Wiederaufbau
Nach der Abdankung Friedrich Augusts III. infolge der Novemberrevolution 1918 wurde der Freistaat Sachsen ausgerufen, der nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten und der Gleichschaltung der Länder vorläufig wieder aufhörte zu existieren. Als der von Nazideutschland entfesselte Krieg wieder nach Deutschland zurückkehrte, erlebte die bis dahin nahezu unzerstört gebliebene Stadt Dresden mit den Bombenangriffen der Alliierten am 13. und 14. Februar 1945 das tragischste Ereignis ihrer Geschichte. Mindestens 25.000 Menschen kamen ums Leben, die Innenstadt und umliegenden Wohngebiete wurden fast vollständig in Schutt und Asche gelegt, weniger betroffen waren die Außenbezirke einschließlich der an der nördlichen Peripherie gelegenen Garnisonsstadt.

Unmittelbar nach Kriegsende wurde mit der Enttrümmerung begonnen und mit dem Wiederaufbau des Zwingers ein erstes historisches Baudenkmal wiederhergestellt, während die von den Trümmern befreiten weiten Areale der flächendeckend bombardierten Wohngebiete neu bebaut wurden. Noch während der DDR-Zeit wurde die Semperoper erfolgreich wiederaufgebaut und die Rekonstruktion des Residenzschlosses begonnen. Andererseits konnte der vollkommene Verfall der im Krieg unzerstört gebliebenen Altbauten erst unter den neuen politischen Bedingungen nach der Wiedervereinigung gestoppt werden, die eine neue Welle spannender Entwicklungen mit sich brachte, der spektakuläre Wiederaufbau der Frauenkirche mit Hilfe von Spenden aus aller Welt sei dafür beispielhaft genannt.



Wir hoffen, Ihnen mit diesem kurzen geschichtlichen Abriss einen informativen Überblick verschafft zu haben. Falls Ihr Interesse nun geweckt ist und Sie mehr über Dresden erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen eine Stadtführung mit unserem Partner vor Ort. Frau Susanne Reichelt wird Ihnen einen wirklichen Eindruck von der Stadt vermitteln: Kenntnisreich und unterhaltsam – wie alle Guides oder Agenturen, mit denen LatLon-Europe an verschiedenen Orten zusammenarbeitet.

 
     
 
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Diese Seite bietet Informationen über Dresden und genau hier finden Sie alles, was Sie wissen sollten, wenn Sie die Stadt bzw. Deutschland besuchen wollen.

 
     
 

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